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Vincent Haïssaguerre verkörpert als Saxophonist eine neue Generation von Musikern, deren künstlerische Praxis sich von der Bühne in die Forschung erstreckt.

Als Solist und Kammermusiker tritt er bei internationalen Festivals auf, darunter Beethoven-Woche Bonn, Acht Brücken Köln und Rheingau Musik Festival, und konzertiert mit Orchestern  im europäischen Raum. Zu seinen Auszeichnungen zählen Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, unter anderem beim Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerb Berlin und beim Internationalen Mozart-Wettbewerb Hagen. Sein Repertoire reicht von barocken Transkriptionen bis hin zu zeitgenössischen Werken und Uraufführungen.

 

Vincent Haïssaguerre lehrt klassisches Saxophon, Kammermusik und Didaktik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und promoviert am Collège doctoral GLAREAN (Hochschule für Musik Freiburg / Haute École des Arts de Rhin de Strasbourg), betreut von Prof. Dr. Dr. Claudia Spahn und Prof. Philippe Geiss. Seine künstlerische Forschung zur Rolle der Zunge beim Saxophonspiel ist an der Schnittstelle von Interpretation, Artistic Research und Musikphysiologie angesiedelt.

Gemeinsam mit Rudolf Mauz veröffentlichte Vincent Haïssaguerre bei Schott Music zwischen 2021 und 2024 eine mehrteilige Saxophonschule mit zwei Lehrbänden und drei ergänzenden Spielbüchern. Als Gastdozent ist er europaweit an Hochschulen und Konservatorien eingeladen.
 

Seine künstlerische Ausbildung erhielt er bei Jean-Denis Michat, Vincent David und Prof. Daniel Gauthier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Prägende kammermusikalische Impulse erhielt er vom Casals-Quartett, vom Auryn-Quartett sowie vom Klarinettisten Prof. Hans-Dietrich Klaus.

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